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PV-Überschuss lässt sich mit der Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro zuerst im Speicher aufnehmen und anschließend gezielt im Haushalt nutzen. Der Smart Mode benötigt einen kompatiblen Smart Meter, analysiert Erzeugung und Verbrauch und kann optionale Anker SOLIX Smart Plugs automatisch einschalten, wenn überschüssige Solarenergie verfügbar ist.
Was gilt als PV-Überschuss?
PV-Überschuss entsteht, wenn die Solarmodule mehr Energie erzeugen, als der Haushalt aktuell verbraucht und der Speicher noch aufnehmen kann. Ohne gezielte Steuerung wird dieser Strom je nach Anlage ins Netz abgegeben oder bleibt ungenutzt.
Die Solarbank kann zunächst den direkten Haushaltsverbrauch unterstützen und den verbleibenden Solarstrom speichern. Ist darüber hinaus Energie verfügbar, hilft der Smart Mode dabei, passende Verbraucher zeitlich in die Überschussphase zu verschieben.
Welche Aufgabe hat der Smart Meter?
Der Smart Meter misst den Energiefluss am Netzanschlusspunkt. Dadurch erkennt das System, ob gerade Strom aus dem Netz bezogen oder überschüssige Energie eingespeist wird. Anker nennt den Smart Meter als Voraussetzung für den Smart Mode.
Eine korrekte Installation und stabile Netzwerkverbindung sind entscheidend. Bei einem getrennten oder falsch messenden Zähler kann die Verbrauchsprognose ungenau werden und die Eigenverbrauchssteuerung nicht wie vorgesehen arbeiten.
Wie nutzt der Smart Mode den Überschuss?
Nach der Aktivierung lernt der Smart Mode zunächst aus historischen Daten. Anker nennt dafür eine Lernphase von bis zu 24 Stunden. Anschließend erstellt das System auf Basis von Verbrauch, Solarerzeugung und gewähltem Stromtarif eine Lade- und Entladestrategie.
Das Wichtigste in Kürze
- Solarstrom versorgt nach Möglichkeit zuerst den aktuellen Haushaltsbedarf.
- Verbleibende Energie lädt die Solarbank.
- Erwartet das System weiteren Überschuss, kann es eine Benachrichtigung senden.
- Mit eingerichteten Smart Plugs können ausgewählte Verbraucher automatisch aktiviert werden.
Smart Plug: optional, aber gezielt einsetzbar
Ein Smart Plug ist für den Smart Mode nicht zwingend erforderlich. Ohne Smart Plug informiert die App über erwarteten Überschuss, sodass Geräte manuell eingeschaltet werden können. Mit Smart Plug kann die Aktivierung automatisch erfolgen.
Anker nennt für diesen Smart-Mode-Anwendungsfall maximal 2.000 W Verbraucherleistung je Smart Plug. Außerdem muss mindestens 0,1 kWh überschüssige Energie erwartet werden, damit die automatische Aktivierung ausgelöst wird. Geeignet sind nur Geräte, die nach einer Stromfreigabe sicher und selbstständig anlaufen dürfen.
Passendes System bei Mini Power
Die Produktauswahl wurde mit dem aktuell veröffentlichten Mini Power-Sortiment abgeglichen.
Praktische Einrichtung
- Solarbank, Smart Meter und App auf den aktuellen Firmwarestand bringen.
- Smart Meter fachgerecht installieren und in der App prüfen.
- Smart Mode aktivieren und Stromtarif sowie notwendige Berechtigungen einrichten.
- Die Lernphase abwarten und Prognosen kontrollieren.
- Optional einen Smart Plug hinzufügen und nur geeignete Verbraucher auswählen.
- Nach einigen Tagen prüfen, ob weniger Energie ins Netz abgegeben und mehr Solarstrom selbst genutzt wird.
Passende Produkte
Häufige Fragen
--Funktioniert der Smart Mode ohne Smart Meter?
Nein. Anker nennt einen kompatiblen Smart Meter als Voraussetzung für den Smart Mode. Ein Smart Plug ist dagegen optional.
--Muss jedes Gerät über einen Smart Plug laufen?
Nein. Der Smart Plug ist nur für ausgewählte Verbraucher gedacht, die bei erkanntem Überschuss automatisch eingeschaltet werden sollen. Andere Geräte können weiterhin manuell genutzt werden.
Offizielle Datenbasis
Funktionsweise, Voraussetzungen und Grenzwerte wurden mit der aktuellen Anker SOLIX Erläuterung „What Is Smart Mode? How Can I Benefit From It?“ abgeglichen.




























